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  • Was bringt mir das Advaita Vedanta?

    Das Advaita Vedanta ist eine Wissenschaft der Erleuchtung. Das heißt, es führt den Sucher gezielt und mit Hilfe einer genialen Methodologie dahin, sich selbst zu erkennen. Und dieses Selbst, was er/sie erkennt, ist nicht die Persönlichkeit, ist nicht Körper-Geist-Gefühle oder Energie. Es ist das wahre Selbst, das schon da ist, das man aber seit ewigen Zeiten übersieht.

    Doch was ist so toll an der Erkenntnis des wahren Selbst?

    1. Es geht um mich

    Jeder denkende Mensch sucht sein Leben lang nach Antworten. Deshalb ist das Internet eine so unglaubliche Bereicherung. Keine Frage bleibt offen, man findet für die kuriosesten Anliegen Lösungsvorschläge, und das ist für viele eine beglückende Erfahrung. Die Frage nach dem wahren Selbst lässt sich allerdings nicht beantworten, indem man im Internet, oder wo auch immer, nachschaut.

    Damit sich diese Frage ganz und gar erledigt, muss man sie selbst beantworten. Es gibt keinen anderen Weg. Und wie macht man das? Obwohl die Vedanta-Schriften Auskunft darüber geben, ist es sinnlos, sie auf eigene Faust zu studieren. Sie sprechen von etwas, was man schon sein ganzes Leben lang übersehen hat (das wahre Selbst), und deshalb versteht man beim Selbststudium einfach die Bedeutung dessen nicht, was man da liest. Aus diesem Grund muss das Advaita Vedanta von jemandem gehandhabt werden, der sich damit auskennt, dem Lehrer. Doch dann ist das Vedanta in der Lage, wie ein Spiegel zu fungieren: Indem man in den Spiegel schaut, offenbart sich einem das, was man in Wahrheit ist, das wahre Selbst.

    Und darum zu wissen, ist natürlich noch viel erfüllender als all die tausend anderen Antworten, die man heutzutage so leicht in Erfahrung bringen kann. Schließlich geht es um mich! Ohne mich als Bezugspunkt ist alles andere Wissen nutzlos. Die Antwort auf die Frage nach mir selbst, ist daher die wichtigste von allen.

    2. Freiheit

    Sinn und Zweck des Vedanta-Studiums ist es, ganz und gar frei zu werden. Am Ende steht moksha, die höchste Freiheit, die mich über alle Begrenzungen und Abhängigkeiten hinaushebt. Doch nicht nur am Ende steht die Freiheit. Auch während ich noch unterwegs bin, bin ich frei. Ich muss nirgendwo eintreten, ich muss keine vorgefertigten Rituale ausführen, ich muss überhaupt nichts tun, was ich nicht tun will. Was nötig ist, ist Wissbegier und der Wunsch zu verstehen. Daraus ergibt sich alles andere.

    3. Mehr als schöne Worte

    Auch westliche Advaita-Richtungen der Satsang-Bewegung sprechen von der höchsten Wahrheit. Man kommt oft beglückt und inspiriert aus solchen Satsangs. Das erhebende Gefühl verebbt jedoch wieder, und man weiß einfach nicht, was man tun kann, damit man endlich auch dort landet, wo der Satsang-Lehrer steht. Denn selbst wenn man eigentlich schon dort ist, wie es ja immer gesagt wird, nützt einem das ja so lange nichts, wie man es nicht erkannt hat.

    Das Advaita Vedanta dagegen kümmert sich gezielt darum, dass du es erkennen kannst. Es nimmt den Sucher an die Hand und geleitet ihn Schritt für Schritt auf einem seit tausenden von Jahren erprobten Weg hin zur Selbsterkenntnis.

    4. Ich darf meinen Mind einsetzen

    Das Vedanta wertschätzt das Denken, Hinterfragen und Nachforschen. Gefühle haben ihre Berechtigung, aber um etwas zu verstehen, muss man seinen Mind einsetzen. Das ist für alle eine riesengroße Erleichterung, denen immer wieder gesagt wurde, dass man den Mind im spirituellen Kontext außen vor lassen solle, weil er angeblich in die Irre führt.

    5. Fragen sind erwünscht

    In den Studiengruppen mit nur wenigen Teilnehmern ist immer Raum für meine Fragen, Zweifel, Einwände.

    6. Direkter Kontakt mit dem Lehrer

    Ich habe direkten Kontakt mit meiner Lehrerin, also mit Sitara.

    7. Ich muss kein einsamer Sucher bleiben

    Wenn man möchte, ergibt sich durch die Retreats und die Klassen nach und nach eine Verbindung mit den anderen auf dem Weg – was für die meisten die einzige Möglichkeit ist, sich über ihr Herzensanliegen (die Frage, „Wer bin ich wirklich?“) auszutauschen.

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    Wie sieht es konkret aus, wenn ich diesen Weg gehe?

    Im Advaita Vedanta gibt es weder bestimmte Meditationen, noch bestimmte Rituale, noch bestimmte Vorschriften, die eingehalten werden müssen. Allein die Inhalte und Methoden der Lehre selbst sind festgeschrieben. Doch die Lehrtradition ist in der Lage, sich den Umständen anzupassen, ohne dass sie in ihrer Essenz verändert wird. Daher geht jeder Lehrer ein wenig anders vor und leitet seine Schüler ein wenig anders an.

    Ich stelle hier meine eigene Vorgehensweise vor, die speziell auf westliche Wahrheitssucher zugeschnitten ist.

    Die meisten von ihnen kommen zu mir über die Spirituellen Essays, in denen ich auf viele gängige spirituelle Ideen ein anderes Licht werfe und damit einen Paradigmenwechsel herausfordere. Diejenigen, die das inspiriert, sind oft langjährige Sucher, die froh über einen neuen Ansatz sind.

    Die ideale Annäherung ans Vedanta besteht in der Teilnahme an einem der Retreats, weil man dort einen persönlichen Eindruck der Arbeit, der Lehrerin und der anderen Wahrheitssucher bekommt, die oft schon länger dabei sind.

     

    Einführende Gespräche

    Wer sich für das Advaita Vedanta interessiert, hat die Möglichkeit zu persönlichen Gesprächen mit mir: vor Ort in Köln, per Telefon oder per skype. So kann man herausfinden, ob man tiefer einsteigen möchte oder nicht.

    Denen, die weitermachen möchten, biete ich zunächst Gespräche an, die auf den Themen der Essays basieren. Es handelt sich meist um Einzelgespräche, außer, wenn es zur gleichen Zeit mehrere Einsteiger gibt.

    Nach einigen Gesprächen kommt man zu einer Entscheidung, ob man Vedanta-Schüler sein möchte oder nicht.

    Das bedeutet zweierlei:

        • die Bereitschaft, sich aufs Vedanta einzulassen
        • die Bereitschaft, sich auf den Lehrer einzulassen (also Sitara)

     

    Der qualifizierte Vedanta-Lehrer

    Jeder Lehrer innerhalb der Lehrtradition des Vedanta muss folgende Voraussetzungen erfüllen:

        1. Er/Sie muss erleuchtet sein, d.h. die höchste Erkenntnis haben.
        2. Er/Sie muss sich mit den Vedanta-Schriften auskennen und gemäß der Lehrtradition lehren.
        3. Er/Sie muss ein Vorbild für seine Schüler sein: reif, aufrichtig, integer. Ein Vedanta-Lehrer lebt ein einfaches Leben und hat außer dem Lehren des Vedanta keine andere Priorität im Leben.

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    Das Studium: Advaita Vedanta-Unterricht

    Dieses Studium ist genauso zu verstehen, wie man sich ein Studium vorstellt. In kleinen Gruppen gehen wir ausgewählte Vedanta- Schriften durch, man bereitet sich vor und macht sich Notizen. So etwas entspricht nicht gerade den romantischen Erwartungen der meisten Sucher. Dennoch lassen sich immer wieder Menschen darauf ein. Sie haben dafür unterschiedliche Gründe.

        1. Sie merken durch die Essays, dass sie diese Art der Herangehensweise anzieht – selbst wenn sie allem widerspricht, was sie bisher für erfolgversprechend gehalten haben.
        2. Sie haben schon vieles ausprobiert, um endlich glücklich oder sogar erleuchtet zu werden – vergeblich. Allmählich dämmert es ihnen, dass wahrscheinlich nur etwas grundlegend Neues sie ans Ziel bringen wird.
        3. Sie haben Schüler von mir kennengelernt, die einen ähnlichen Hintergrund wie sie selbst haben, und durch das Advaita Vedanta ans Ziel gekommen sind – Menschen wie du und ich, die überzeugend sagen können: „Ja, ich weiß, wer ich bin, und diese Erkenntnis ist unumstößlich.“

    Die Studiengruppen nennen sich Klassen und finden normalerweise per Telefonkonferenz statt. Zur Zeit sind niemals mehr als acht Teilnehmer in einer Klasse.

    Im Fokus jeder Telefonkonferenz steht die eigene Wahrheitssuche, und die Teilnehmer genießen es, sich in einer kleinen Gruppe und unter der kompetenten Anleitung eines Lehrers von den Vedanta-Schriften inspirieren zu lassen.

    Grundsätzlich hilft es, wenn man gerne lernt und gerne mit Texten umgeht. Aber nicht alle, die am Ziel der Suche angelangt sind, haben einen solchen intellektuellen Hintergrund mitgebracht. Was zählt, ist der Wunsch nach moksha (Erleuchtung) und die Bereitschaft, sich auf den Vedanta-Weg einzulassen.

     

    Begleitende Gespräche

    Neben den Klassen hat jeder Vedanta-Schüler Gelegenheit zu persönlichen Gesprächen mit mir, um das eigene Verständnis zu vertiefen oder um Themen anzusprechen, die den Rahmen der Klasse sprengen würden.

     

    Deutsch – Englisch – Sanskrit
        • In den Klassen wird Deutsch gesprochen.
        • Vedanta-Texte, die sich für das Studium eignen, sind normalerweise in Englisch. Wer kein Englisch kann, ist äußerst eingeschränkt. 1 Ich erlebe jedoch immer wieder, dass Menschen ihr Englisch enorm verbessern, einfach weil sie hoch motiviert sind, sobald es um das Verstehen der Vedanta-Texte geht.
        • Ich nenne das Advaita Vedanta eine Wissenschaft der Erleuchtung. Und wie in jeder Wissenschaft gibt es Fachbegriffe, mit denen man vertraut sein muss, damit sich einem der Sinn bestimmter Aussagen erschließt. Die Fachsprache des Advaita Vedanta ist Sanskrit. In den Texten kommen also immer wieder Sanskrit-Ausdrücke vor. Niemand muss Sanskrit lernen, um den Vedanta-Weg zu gehen, aber man sollte offen dafür sein, sich mit geläufigen Sanskrit-Begriffen vertraut zu machen.

     

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    Retreats

    Bisher habe ich drei Intensivkurse entwickelt, die dem Sucher auf seinem Vedanta-Weg weiterhelfen:

    Einfach Klar – Wach werden mit den Schlüsseln des Advaita Vedanta

    Eins mit Allem – das Grenzenlose entdecken

    Einfach Da – Wach bleiben mit den Schlüsseln des Advaita Vedanta

    Der Besuch dieser Retreats vervollständigt den Advaita-Vedanta-Unterricht und ist notwendiger Bestandteil des Weges.

    Zwei der Retreats stehen grundsätzlich jedem offen; sie eignen sich für alle spirituellen Sucher, die Ausschau halten nach einem neuen Ansatz: das Frühlings-Retreat auf Amrum (Einfach Klar) und das Sommer-Retreat in Parin (Eins mit Allem).

    Das Herbst-Retreat auf Amrum (Einfach Da) eignet sich nur für Fortgeschrittene.

    Weitere Informationen zu den Retreats hier.

     

     

    Voraussetzungen für den Vedanta-Weg

    Erste Voraussetzung ist der Wunsch nach Moksha – und zwar, nachdem man verstanden hat, das Moksha keine mystische Erfahrung ist, sondern dass erst eine Erkenntnis Moksha mit sich bringt.

    Die zweite Voraussetzung besteht in einem möglichst offenen Mind. Wer feste Vorstellungen über Spiritualität hat und nicht bereit ist, sie in Frage zu stellen, der wird vom Advaita Vedanta nicht profitieren. Auch kann man sich nur mit einem offenen Mind auf die Beziehung zum Lehrer einlassen, die im Vedanta wesentlich ist.

    Die dritte Voraussetzung ist menschliche Reife.

    Ein reifer Mensch ist erwachsen, d.h. er/sie hat

        • Frustrationstoleranz,
        • ein gewisses Maß an Selbstdisziplin und
        • die Bereitschaft, Verantwortung für sich selbst zu übernehmen (statt andere oder die Umstände verantwortlich zu machen).

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    Als Mensch geboren zu sein,

    sich nach Moksha, der höchsten Freiheit zu sehnen

    und unter der Anleitung eines erleuchteten Lehrers zu sein,

    dieser dreifache Segen ist schwer zu erlangen

    und ist nur durch gutes Karma möglich.

    Vivekachudamani Vers 3

     

    Alle weitere Fragen gerne per Mail

     

  1. Wer kein Englisch kann, ist darauf angewiesen, stets von neuem die wenigen Schriften zu studieren, die in brauchbarer Übersetzung vorliegen. Auch das kann einen ans Ziel bringen, aber es kann frustrierend sein, weil einem von dem unendlichen Schriftreichtum des Vedanta nur ein Bruchteil zur Verfügung steht.