Sobald man verstanden hat, dass es bei der spirituellen Suche darum geht zu erkennen, was man wirklich ist, kommen weitere Fragen auf: Wie kommt Selbsterkenntnis überhaupt zustande? Was in mir hat die Selbsterkenntnis? Welches Instrumentarium versetzt mich in die Lage zu verstehen, wer ich bin? Und wie aktiviere ich es?

Alle jivas verfügen über ein Set von pramanas, die ihnen ermöglichen, die Welt wahrzunehmen und zu begreifen. Das allem zugrunde liegende pramana ist pratyaksha, die Sinneswahrnehmung. Basierend auf pratyaksha kommt dann anumana ins Spiel, die Schlussfolgerung.

Hinsichtlich der Funktionsfähigkeit der Sinne bestehen Unterschiede, es können auch welche fehlen, und bei tierischen oder pflanzlichen jivas sieht es ohnehin ein wenig anders aus. Doch uns interessiert der menschliche jiva, weil nur er in der Lage ist, sich auf den Erkenntnisweg zu machen und moksha zu erlangen.

Das Zusammenspiel von pratyaksha und anumana ist grundlegend und unveränderlich. Die Sinne richten sich natürlicherweise nach außen. Sie liefern dem Mind Informationen, aufgrund derer er dann seine Schlüsse ziehen kann. Wir haben in dieser Hinsicht keine Wahl. Jeder Mensch navigiert so durchs Leben. Auch die Wissenschaft arbeitet nach diesem Prinzip: erst pratyaksha, dann anumana. Dass sie die Präzision von pratyaksha durch den Einsatz ausgefeilter Technik enorm steigert, ändert an dem Prinzip nichts. Obendrein sind die Schlussfolgerungen der Wissenschaft normalerweise von höherer Qualität als die des Durchschnittsmenschen. Doch auch bzgl. anumana setzen beide dasselbe pramana ein.

Viele Objekte und ein Subjekt

Bei dem, was wir mit Hilfe von pratyaksha wahrnehmen und mit  Hilfe von anumana analysieren und verstehen können, handelt es sich um die Welt der Objekte. Daher nennt sich unsere Wissenschaft auch „objektive Wissenschaft“. Soweit wir erkennen können, funktioniert das Prinzip sehr gut und liefert uns wertvolle Erkenntnisse über die objektive Welt.

An seine Grenzen kommt dieses Prinzip allerdings, wenn es um die Selbsterkenntnis geht. Denn um sich selbst zu erkennen, sind pratyaksha und anumana ungeeignet; da sie sich auf objektive Daten gründen, kann man mit ihnen auch nur Objekte erkennen und verstehen. Und bei der Selbsterkenntnis haben wir die absurde Situation, dass es sich bei dem zu erkennenden „Objekt“ um das Subjekt handelt: dich selbst.

Wie wir wissen, ist das, was die Menschen gemeinhin unter sich selbst verstehen (Körper, Geist, Gefühle, Energie usw.), vom Standpunkt des Vedanta ein Objekt und keinesfalls das Subjekt. Warum? Weil es durch die pramanas erkannt werden kann, also mit Hilfe von pratyaksha wahrgenommen, mit Hilfe von anumana analysiert werden kann. Was immer du mit diesen Instrumenten erkennen kannst, kann also auf keinen Fall das sein, was du suchst: dich selbst.

Alles, was diesen pramanas zugänglich ist, ist Objekt und setzt immer einen voraus, der sich ihrer bedient: also ein Subjekt.

Auf dem Weg der Erkenntnis, dem jnana yoga Weg, geht es allein um die Erkenntnis dieses einen Subjekts, dir selbst.

Shabdha Pramana

Und damit steht man erst einmal mit leeren Händen da, denn die einem natürlicherweise zur Verfügung stehenden pramanas sind offensichtlich untauglich. Dennoch heißt es im Vedanta, dass die Erkenntnis möglich ist. Man muss dazu allerdings ein uns Westlern gänzlich unvertrautes pramana einsetzen und dazu noch auf eine uns unvertraute Weise.

Beim unvertrauten Pramana handelt es sich um shabdha pramana, das pramana des gehörten Wortes.

Was sind das für Worte? Es sind die Worte der Upanishaden, und den darauf aufbauenden Schriften.

Und wer erklärt einem die Worte? Der Vedanta-Lehrer – das ist die unvertraute Weise.

Das hört sich gewöhnungsbedürftig an – jedenfalls dann, wenn man nicht weiß, wie und aufgrund welcher Prinzipien das Vedanta arbeitet. Und wer weiß das schon? Zunächst geht es jedem emanzipierten Westler gegen den Strich, dass nicht er selbst das Zünglein an der Waage sein soll, sondern dass er die Demut haben muss, sich etwas anderem auszusetzen und es auf sich wirken zu lassen, um an sein Ziel zu kommen.

Diese Reaktion ist erst einmal nicht zu ändern. Lassen wir sie daher vorerst so stehen und nähern uns dem Thema von einer anderen Warte. Logik ist hier das Stichwort. Denn es ist absolut logisch, dass wir ein pramana brauchen, das nicht zu denen gehört, die nur Objekte erkennen können. Wem spontan eins einfällt – kein Problem, wir können gerne darauf eingehen. Doch Vedanta hat die pramanas Jahrtausende lang analysiert, es gibt endlos viele Schriften darüber, die alle zu dem Schluss kommen, das letztlich alles an pratyaksha hängt. Und da die Sinne nun einmal nach außen gewandt sind, können sie das Selbst unmöglich erkennen. Auch gehören die Sinne selbst zu den wahrnehmbaren Objekten. Und, wie wir wissen, ist es das Subjekt, was die Objekte wahrnimmt, und nicht die Objekte, die das Subjekt wahrnehmen.

Dagegen geht es in den Upanishaden und den auf ihnen aufbauenden Schriften des Advaita Vedanta um nichts anderes als das Subjekt – das Selbst – und darum, was das Selbst eigentlich ist. Wenn sie das Subjekt nur beschreiben würden, dann wäre das natürlich auch nichts anderes als Futter für pratyaksha/anumana. Aber die Schriften können halt mehr: Shabdha pramana ist ein Erkenntnisinstrument und ermöglicht dir die Selbsterkenntnis.

Wie macht shabdha pramana das? Dazu muss ich ein bisschen ausholen.

Wie funktionieren pramanas?

Pramanas sind spezifisch. Du öffnest die Augen und siehst. Du benutzt die Ohren und hörst. Die Haut ermöglicht dir, Berührung zu spüren. Mit der Nase kannst du riechen. Mit der Zunge schmecken. Die hinter einem physischen Organ stehende Sinnesfunktion wird eingesetzt und liefert unmittelbar Ergebnisse. Wenn eins der Organe nicht funktioniert, dann kannst zwar du versuchen, sein Fehlen mit einem anderen Sinn zu kompensieren. Aber ein anderer Sinn kann dir niemals dasselbe Ergebnis bringen. Du wirst zum Beispiel mithilfe des Hörsinns nicht erkennen können, welche Farbe die Blüte vor dir hat.

In derselben Weise ist shabdha pramana spezifisch. Es kann dir nicht dabei helfen, Objekte zu erkennen. Aber wenn du dich selbst erkennen willst, ist es genau das, was du brauchst. Es ist allein für die Selbsterkenntnis zuständig. Warum? Weil es so designed ist – ebenso wie die anderen pramanas so designed sind, wie sie es sind und genau das können, was sie können – nicht mehr, nicht weniger.

Damit die Sinnesfunktionen ihr Ergebnis liefern, musst du dich nicht anstrengen; das Ergebnis kommt spontan, sobald du den Sinn einsetzt. Die Sinnesfunktionen sind feinstofflich. Das Ergebnis ihres Einsatzes hängt ab vom grobstofflichen Organ, durch das sie sich ausdrücken. Dein Sehsinn und der Sehsinn einer Fliege sind vielleicht gar nicht so verschieden. Aber das Fliegenauge, durch das der Sehsinn wirkt,  erzeugt ein komplett verschiedenes Ergebnis, als dein Auge – selbst wenn das betrachtete Objekt dasselbe ist.

Bei shabdha pramanam ist es ebenso. Auch hier kommt das Ergebnis unmittelbar zustande. Und auch hier ist das Ergebnis abhängig von dem, wodurch das pramana wirksam wird. Bei shabdha pramanam hängt das Ergebnis ab davon, wie geklärt, fein und scharf die buddhi ist. Denn so wie eine Sinnesfunktion durch ein geeignetes grobstoffliches Organ wirken muss, damit pratyaksha pramanam ein zuverlässiges Ergebnis liefert, genauso muss die buddhi geklärt, fein und scharf sein, damit shabdha pramanam ein zuverlässiges Ergebnis liefert 1.

Besonders  für den westlichen Sucher ist shabdha pramanam eine fremdartige Vorstellung, einfach, weil es nicht automatisch in unser Körper-Geist-System eingebaut ist. Doch, was automatisch eingebaut ist, ist eben nicht das Richtige, wenn es um die Selbsterkenntnis geht.

Nun habe ich ja schon oft betont, dass es ohnehin immer nur sehr wenige sind, die erleuchtet werden wollen. Und von den wenigen sind es nur sehr wenige, die verstehen, dass die Erleuchtung keine mystische Erfahrung ist, sondern allein durch die Erkenntnis des wahren Selbst entsteht.

Da auf natürlichem Wege bereits eine Auslese stattgefunden hat und nur ein paar Ausnahmefälle übrig bleiben, ist die Chance relativ groß, dass sich diese wenigen dann auch auf ein merkwürdiges pramanam einlassen. Glücklicherweise, kann ich nur sagen; weil es funktioniert.

Wieso ist Advaita Vedanta eine Wissenschaft der Erleuchtung?

Vorweg muss ich sagen, dass dies nicht etwas ist, was Vedanta von sich behauptet, sondern eine Bezeichnung, die ich gewählt habe. Warum? Oben hieß es doch, dass die Wissenschaft, so wie sie definiert ist, eine objektive Wissenschaft ist, weil es in ihr um Objekte geht. In diesem Sinne ist Vedanta also keine Wissenschaft, da es um das Subjekt geht.

Doch bezeichne ich Advaita Vedanta ja nicht als Wissenschaft vom Selbst. Das wäre absurd. Denn das zu Erkennende ist kein Objekt, sondern Subjekt.

Aber der Erkenntnisweg gehört sehr wohl zu den Objekten. 

Wenn ich „Wissenschaft der Erleuchtung“ sage, 

dann meine ich, dass Advaita Vedanta eine Wissenschaft des Erkenntnisweges ist,

also eine Wissenschaft darüber, wie man erleuchtet wird.

 

Ich habe diesen Begriff gewählt, weil er das Vorgehen und den Ansatz des Advaita Vedanta treffend beschreibt.

Wikipedia sei dank 2, hier einige Definitionen für „Wissenschaft“, die auf Advaita Vedanta anwendbar sind. Ich erlaube mir, sie durch die kursiv und fett geschriebenen Ersetzungen und Ergänzungen für unser Thema zu erweitern, ohne die Grundaussagen der Definitionen zu verfälschen (Originaltext hier 3).

Das Wort Wissenschaft der Erleuchtung (…) bezeichnet die Gesamtheit des menschlichen Wissens, der Erkenntnisse und der Erfahrungen hinsichtlich des Erkenntnisweges, wie er in den Upanishaden beschrieben wird, welches systematisch erweitert, gesammelt, aufbewahrt, gelehrt und tradiert wird.

 

Die Wissenschaft der Erleuchtung ist ein System der Erkenntnisse über die wesentlichen Eigenschaften, kausalen Zusammenhänge und Gesetzmäßigkeiten des Erkenntnisweges des Advaita Vedanta, der in Form von Begriffen, Kategorien, Maßbestimmungen, Gesetzen, Theorien und Hypothesen fixiert wird.

 

Die Wissenschaft der Erleuchtung ist auch die Gesamtheit von Erkenntnissen und Erfahrungen, die sich auf den Advaita Vedanta-Weg hin zur Erleuchtung beziehen und in einem Begründungszusammenhang stehen. (…)

 

Wissenschaft der Erleuchtung bezeichnet auch den methodischen Prozess intersubjektiv nachvollziehbaren Forschens und Erkennens hinsichtlich des Erkenntniswegs, wie er im Vedanta beschrieben wird, der nach herkömmlichem Verständnis ein begründetes, geordnetes und gesichertes Wissen hervorbringt. Methodisch kennzeichnet die Wissenschaft entsprechend, das gesicherte und im Begründungszusammenhang von Sätzen gestellte Wissen, welches kommunizierbar und überprüfbar ist sowie bestimmten wissenschaftlichen Kriterien folgt. Wissenschaft bezeichnet somit ein zusammenhängendes System von Aussagen, Theorien und Verfahrensweisen, das strengen Prüfungen der Geltung unterzogen wurde und mit dem Anspruch objektiver, überpersönlicher Gültigkeit verbunden ist.

Ich habe noch einen weiteren Grund für den Begriff „Wissenschaft der Erleuchtung“. Denn um spirituell ausgerichteten Menschen deutlich zu machen, wie radikal sich das Advaita Vedanta von allen anderen Ansätzen unterscheidet, muss man manchmal provozieren. Das wird diejenigen, die beim Vertrauen und Gewohnten bleiben wollen, sofort dazu bewegen, den Laptop zuzuklappen oder eine verlockendere Webseite zu öffnen. Aber diejenigen, die wirklich wissen wollen und bereit für etwas Neues, Anderes sind, werden genau dann weiterlesen – selbst wenn sie dieses Neue und Andere erst einmal unverständlich finden. Es wäre schön, wenn einige bis zu diesem Punkt durchgehalten haben!

Findet man das Wissen über das Selbst nur in den Upanishaden?

Nein, denn bei den Veden, von denen die Upanishaden Teil sind, handelt es sich um viele Jahrtausende alte Überlieferungen 4, die äußerst exakt durch eine bestimmte Technik des Auswendiglernens weitergegeben wurden. Da sie so alt sind, kann man davon ausgehen, dass ihr Inhalt in viele andere Traditionen mit eingeflossen und somit heute auch dort zu finden ist.

Doch soweit ich es beurteilen kann, gibt es keine heute bekannte spirituelle Richtung, die den Erkenntnisweg derart perfekt vorzeichnet wie das Advaita Vedanta. Dabei sind die Upanishaden, für sich genommen nicht ausreichend systematisiert, sie bilden nur die (unentbehrliche!) Grundlage für den Erkenntnisweg. Die Systematisierung hat Adi Shankara vorgenommen 5, und in den vergangenen 1300 Jahren haben alle Lehrer der Lehrtradition das System immer noch deutlicher herausgearbeitet.

Mein Fazit ist daher: Advaita Vedanta ist sicherlich nicht das einzige, aber das bestmögliche System, das uns gegenwärtig zur Verfügung steht, um das wahre Selbst zu erkennen. Dabei geht es nicht um ein Dogma des alleinseligmachenden Wegs. Advaita Vedanta hat keinerlei Interesse daran, irgendjemanden vom eigenen Weg zu überzeugen, der davon nichts wissen will. Wen immer dieser Weg interessiert, der ist auch bereit für ihn. Und wer sich nicht dafür interessiert, für den ist dieser Weg jetzt nicht der richtige. Vom Standpunkt des Advaita Vedanta ist es für den Menschen das Wichtigste, dass er sich überhaupt etwas Höherem, Übergeordneten zuwendet und seine eigenen Anliegen, einem größeren Anliegen unterordnet, egal in welchem weltanschaulichen Zusammenhang er das macht.

Doch die Erkenntnis dessen, was du bist, ist so nicht zu erlangen. Wenn du sie willst, dann brauchst du einen Erkenntnisweg und Anleitung, um ihn zu beschreiten. Und da Advaita Vedanta davon ausgeht, dass das Leben gut und wohlmeinend ist, heißt es, dass das Advaita Vedanta mit dieser Schöpfung zusammen ins Leben getreten ist und denen, die die Erkenntnis suchen, von Anbeginn der Zeit zur Verfügung steht.

Allerdings ist es weder selbstverständlich, die Erkenntnis zu wollen, noch, in seinem Leben vom Advaita Vedanta zu erfahren.

Wenn du zu den wenigen gehörst, auf die beides zutrifft, dann kann man dich nur beglückwünschen!

 

  1. Auch für anumana brauchst du eine scharfe buddhi. Allerdings muss sie für die Selbsterkenntnis und den Einsatz von shabdha pramana noch ungleich höher qualifiziert sein.
  2. Das meine ich wirklich so. Ich bin Wikipedia unendlich dankbar. Wer diese tolle Einrichtung ebenfalls unterstützen will, hier der Link: https://spenden.wikimedia.de.
  3. Das Wort Wissenschaft (mittelhochdeutsch wizzen[t]schaft = Wissen, Vorwissen, Genehmigung für lat. scientia)[1] bezeichnet die Gesamtheit des menschlichen Wissens, der Erkenntnisse und der Erfahrungen einer Zeitepoche, welches systematisch erweitert, gesammelt, aufbewahrt, gelehrt und tradiert wird.[2]

    Die Wissenschaft ist ein System der Erkenntnisse über die wesentlichen Eigenschaften, kausalen Zusammenhänge und Gesetzmäßigkeiten der Natur, Technik, Gesellschaft und des Denkens, das in Form von Begriffen, Kategorien, Maßbestimmungen, Gesetzen, Theorien und Hypothesen fixiert wird.[3]

    Die Wissenschaft ist auch die Gesamtheit von Erkenntnissen und Erfahrungen, die sich auf einen Gegenstandsbereich beziehen und in einem Begründungszusammenhang stehen. Das Wissen eines begrenzten Gegenstandsbereichs kennzeichnet die Einzelwissenschaft, die sich in einen theoretischen und einen angewandten Bereich gliedert und mit fortschreitender Differenzierung eine Reihe von Teildisziplinen hervorbringen kann.

    Wissenschaft bezeichnet auch den methodischen Prozess intersubjektiv nachvollziehbaren Forschens und Erkennens in einem bestimmten Bereich, der nach herkömmlichem Verständnis ein begründetes, geordnetes und gesichertes Wissen hervorbringt. Methodisch kennzeichnet die Wissenschaft entsprechend das gesicherte und im Begründungszusammenhang von Sätzen gestellte Wissen, welches kommunizierbar und überprüfbar ist sowie bestimmten wissenschaftlichen Kriterien folgt. Wissenschaftbezeichnet somit ein zusammenhängendes System von Aussagen, Theorien und Verfahrensweisen, das strengen Prüfungen der Geltung unterzogen wurde und mit dem Anspruch objektiver, überpersönlicher Gültigkeit verbunden ist.[4]

  4. Wer im Internet recherchiert, findet auch deutlich kürzere Zeitangaben von etwas über 3000 Jahren, die man allerdings mit einem Fragezeichen versehen muss, wenn man genauer ins Thema einsteigt. Im Hinduismus heißt es, sie sind mit der Schöpfung selbst ins Dasein getreten.
  5. Sicher gab es vor ihm schon öfter solche Menschen, die dies getan haben. Doch als Adi Shankara geboren wurde, war das Vedanta mal wieder vollkommen verwässert oder gar vergessen worden, so dass er derjenige ist, dem wir heute verdanken, dass es diese Wissenschaft der Erleuchtung gibt.